Neuanfang

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Start ins Jahr 2012!

Zum Jahreswechsel ist klar, das etwas Neues beginnt. Du befindest dich am Übergang. Du nimmst dir Zeit, Altes abzuschütteln und findest deine Idee für neue Schritte. Du bist bereit für einen neuen Abschnitt deines Lebens.

 

Erinnere dich:

Jeden Morgen beginnt ein neuer Tag!

Jeder Morgen ist der Beginn deines Lebens!

 

 

Chimove

 

Chimove ist ein praktischer Weg.

Chimove ist Mut zu einem erfüllten Leben.

Chimove ist Freude an Bewegung.

Chimove ist Achtsamkeit und Präsenz.

 

Wenn du dich in deinem Leben selbst erleben möchtest, dann ist der Alltag dein Prüfstein. Wer soll dein Leben erfüllen, wenn nicht DU!

 

 

 

Offen Sein

Sage niemals nie.

Diese Paprika stand auf unserer Terrasse. Sie blühte und schenkte uns am Ende des Sommers dunkelrote Früchte. Als der Herbst kam verlor sie viele Blätter, ihr Leben war eigentlich dem Kompost geweiht. “Einjährige Pflanze” – so stand es auf dem Schildchen.
Nun war der Herbst sehr warm und Pflänzchen Paprika bekam neue Triebe. Ich gab ihr einen Platz auf dem Fensterbrett. Damit gab ich ihr auch eine Chance. Sie begann erneut zu blühen. Das war vor drei Monaten.

Jetzt trägt sie eine Frucht, die sogar schon etwas rot ist. Zugegeben, das ist wirklich Slow Food. Aber es ist auch eine Bestätigung.

Gibt es in deinem Leben eine Chance die du dir oder anderen geben möchtest?
Gibt es eine Möglichkeit die einen zweiten Versuch verdient?

 

Sei offen für die Möglichkeit und du erlebst Wunder.

 

 

Miteinander

 

Unsere Aufgaben im Leben müssen wir selbst erfüllen. Doch wir müssen diesen Weg nicht alleine gehen.

Die Konsequenzen von Entscheidungen tragen wir meistens selbst.  Trotzdem sind wir nicht alleine auf der Welt!

 

Erinnere dich daran! Wenn du vor einem neuen Projekt stehst oder mitten in einem Projekt steckst. Werde dir klar, was deine nächsten Schritte sind. Überlege, ob dir Menschen einfallen, die zu diesem Schritt passen. Menschen, die jetzt zu dir passen. Oft bist du nicht der/die Einzige, die Interesse an einer bestimmten Idee hat. Es gibt Mitmenschen, die dich ein Stück deines Weges begleiten wollen. Und du sie!

Wenn dir jemand einfällt, dann achte auf dein Herzgefühl. Lacht dein Herz? Vielleicht findest du passende Menschen, die an einem Projekt teilhaben.

 

Viel Freude beim Teilen!

 

PS: Und wenn sich eure Wege trennen, dann zeige deine Wertschätzung. Dir selbst und dem Anderen. Die Qualität der gemeinsamen Erlebnisse hat NICHTS mit der Länge des Zeitraumes zu tun!

 

 

 

Kleine Schritte

In der heutigen Zeit kann man ja viel über die großen Veränderungen der Welt hören und sehen. Wenn man will. Vom Klimawandel, über die Energieanhebung und den Bewusstseinssprung bis zum magnetischen Polsprung oder geographischen Polsprung. Große beeindruckende Ereignisse. Momente in denen sicher Veränderung passiert. Solch großen Ereignissen messen wir gerne Bedeutung bei.

Aber schau mal zurück in dein Leben! Ich bin mir sicher, du siehst eine Menge Wandel und Entwicklung. Doch was waren die Auslöser und Ursachen dieser Veränderungen?

Also bei mir waren es oft ganz kleine und eher ruhige Momente in denen der Samen für tiefgreifende Veränderungen gesät wurde. Und dieser Samen ging zuerst ganz leise auf. Kleine Ideen wurden groß, Entscheidungen wurden umgesetzt und so weiter. Im Nachhinein ist die Entwicklung klar zu erkennen, aber es waren viele kleine Schritte.

Ich weiß nicht ob deine wichtigen Entscheidungen von Sonnenfinsternissen und Sonnenstürmen begleitet wurden. Oder ob neue Ideen Vulkanausbrüche und Erdbeben auslösten. Wenn ja, dann ist das Hollywood-reif, wenn nicht dann ist das wohl normal. Aber ich bin mir sicher: Wenn du zurückschaust, dann siehst du Wandel. Deinen Lebenswandel. Und der war bestimmt von Zeit zu Zeit recht dynamisch.

 

Wenn wir unsere Gesellschaft betrachten, dann ist es ähnlich. Wenn wir nur ein paar Jahrzehnte zurückschauen, dann sehen wir eine rasante Entwicklung. Viele Schritte: Erfindungen, Entscheidungen, Erkenntnisse und Entwicklungen brachten Veränderung. Im Nachhinein sehen wir einen Wandel, der so schnell und umfassend ist, dass man ihn schon jetzt als Quantensprung bezeichnen kann. Wir brauchen gar keine Beschleunigung mehr, wir rasen jetzt schon!

Aber wohin? 

Worum geht es eigentlich? Um Schnelligkeit? Um Superlative? Oder geht es ganz einfach um die richtige Richtung? Was hilft uns all der Wandel ohne die passende Richtung?

Wo willst Du im Leben hin?

Diese Richtung kannst du dir bei jedem Schritt geben. Gib dir morgens fünf Minuten Zeit für dein Morgenritual. Werde dir über deine Idee vom Tag klar. Gib dir bei Entscheidungen Zeit. Atme tief durch und werde dir über deine Werte klar.

„Drückt dieser Tag meine Idee von mir selbst aus?!“

„Ist diese Entscheidung ein passender Ausdruck vom mir? So wie ich jetzt bin?!“

„Ist diese Handlung stimmig? Stimmt sie mit mir überein?!“

„Bei welchem Schritt lacht mein Herz?!“

Diese kleinen Fragen kannst du täglich beantworten. Durch Gedanken, Worte und Taten. Kleine Fragen, große Wirkung! Kleine Schritte, großer Wandel!  Ich bin mir sicher, wenn du in ein paar Jahren zurück schaust, dann wirst du eine große Veränderung sehen. Ich bin mir sicher, dass du die passende Richtung findest.

Viel Freude bei den kleinen Schritten

Kay Sebastian Frohnert

PS: Ich lese den Text gerade noch einmal. Wie immer bietet er Raum für Missverständnisse. Wenn du dich um den Klimaschutz kümmerst – Super! Wenn du dich auf die neue Schwingung einstimmst – Genial! Wenn du deine Entscheidungen bei kosmischen Konstellationen triffst – Beeindruckend! Aber mach Eines: Denke an die Kraft der kleinen Schritte!

Danke.

 

 

Praktische Spiritualität

Die “Alltagsideen” sind oft einfache Gedanken? Warum?

Die “Alltagsideen” sind meistens keine neuen Gedanken? Warum?

Einfache Ideen zu alltäglichen Themen können unser Leben transformieren! Schau dich mal um, in unserer Gesellschaft, in deiner direkten Umgebung: Welche Ideen lassen sich am einfachsten umsetzen? – Die Einfachen! Die Kraft der Transformation liegt in den kleinen praktischen Dingen! Das Einfache funktioniert im Alltag.

Ideen, die funktionieren, tauchen in den Traditionen der Welt immer wieder auf. Um dein Leben mit dir selbst zu füllen, brauchst du keine neuen Ideen erfinden. Wenn du achtsam bist, stolperst du bestimmt über eine Idee, die zu dir passt. Doch umsetzen kannst nur du diese Idee!

Wenn du von Etwas inspiriert bist, orientiere dich am Moment. Da du die meisten deiner Momente in deinem täglichen Leben verbringst, orientiere dich an deinem Alltag. Wenn du Lust hast, dein Leben mit dir selbst zu füllen, dann ist dein Prüfstein der Alltag.  Natürlich macht es Freude, auf einem Meditationsseminar tiefgreifende Einsichten zu haben. Oder auf einer inneren Reise die Einheitserfahrung zu machen. Aber diese Erlebnisse sind nicht das Ziel. Sie sind eine Aufforderung!

Du hast es erlebt – also lebe es!

Praktische Spiritualität drückt sich auf allen Ebenen aus. Auch in der materiellen Ebene. Wenn eine Erkenntnis auf der gedanklichen Ebene hängen bleibt, schau nach, wie sich diese Idee umsetzen lässt. Und wenn sich ein Gedanke nicht leben lässt, dann ist es vielleicht nicht der passende Gedanke oder nicht der passende Moment. Finde das Passende!

Spiritualität ist persönlich. Das, was für dich gerade sehr aktuell ist, kann für einen anderen völlig unpassend sein. Trotzdem ist es für dich momentan richtig. Teile deine Ideen mit deiner Umwelt, aber erwarte nicht, dass deine Umgebung genau die gleichen Ideen haben muss. Nur weil viele Menschen etwas glauben, muss es nicht zwingend für dich passen. Und nur weil etwas für dich passt, ist es noch lange nicht allgemeingültig.

Finde den Mut in dir, deine eigene Wahrheit zu finden und zu leben.

Dazu habe ich eine einfache Anregung (ja mal wieder einfach):

Schreibe Deine Ideen und Vorhaben auf. / Mache kleine umsetzbare Schritte daraus. / Hänge den Zettel an den Spiegel oder lege ihn weg. /Dann gehe in den Alltag und erinnere dich jeden Morgen an dich selbst. /… Lebe! … /  Schaue nach einem Monat nach, ob Du die Ideen umsetzt.

 Erinnere dich, wer du sein willst!

Viel Freude beim Du-Selbst-Sein wünscht Kay Sebastian Frohnert

 

 

Emotionen

Letztens in der Yogastunde hatten wir einige anstrengende Asanas im Programm. Eine ganze Weile herrschte Stille. Nach einer Weile kam aus der Runde ein leises „Ufff“. Da war er. Der spontane Ausdruck dessen, was wir alle spüren konnten. Kurz und bündig vertont: „Ufff“.

Das erinnert mich an Situationen aus meiner Lehrerausbildung in denen die ganze Yogagruppe die Asana bis zum Anschlag ausführte, eine halbe Stunde ohne den kleinsten hörbaren Schnaufer.  Häufig verleihen wir unseren inneren Regungen keinen Ausdruck. Wir stehen die Situation ohne die kleinste Äußerung durch. Ja, manchmal schenken wir unseren Gefühlen und Wahrnehmungen nicht einmal selbst Aufmerksamkeit.

Dabei ist das so einfach. Und es macht viele Situationen angenehmer.

Emotionen

Emotionen sind unsere täglichen Begleiter. Solange wir einen Wunsch oder eine Einstellung zu den Ereignissen um uns herum haben, begleiten uns auch Emotionen. Manchmal ganz leise und verborgen.  Emotionen bestimmen viele unserer Entscheidungen und Handlungen. Das ist meistens nicht mehr so offensichtlich, wie in unserer Kindheit. Die meisten von uns haben gelernt, ihre Emotionen zu verbergen.

Aber egal, ob wir unsere Gefühle ausdrücken oder verstecken. Gefühle beeinflussen unser tägliches Leben.

Emotionen sind wichtig und haben wenigstens ab und zu unsere volle Aufmerksamkeit verdient. Wir können mit unseren Gefühlen eine Menge machen. Wir können den verborgenen Hinweis erkennen. Wir können die Gefühle ins Fließen bringen und ihre Kraft als Motivation nutzen. Wir können darüber meditieren, uns durch unsere Gefühlsblockaden durchatmen, unsere Gefühle im Sport ausleben und und und. Oft brauchen wir nur ein paar Minuten und es passt wieder im Innen und Außen.

 

 

 

 

Aber, was machst du, wenn du mitten im Alltag bist? Wenn du dir keine zehn Minuten nehmen kannst. Dann drücke deine Gefühle aus!

-          Wenn die Freude da ist … einfach mal Lächeln, oder sogar Lachen … mit Geräusch.

-          Wenn ein Wütchen aufkommt … einfach mal Schnauben, bevor eine erwachsene Wut draus wird.

-          Wenn etwas schief geht … ein kleines „manno“. Dampf ablassen, bevor du weitermachst.

-          Wenn eine Situation anstrengend ist … einfach mal Stöhnen, zum Druck rauslassen.

-          Wenn etwas schön ist … auch stöhnen, aber anders.

-          Wenn da ein Gefühl ist – drauf reagieren und einen zu dir passenden Ausdruck finden.

Das braucht nur einen Augenblick. Und es verbindet deine Innenwelt mit deinem Alltag. Ob das die Freude an einem beschwingten Song im Radio ist, oder der Druck, den dein nächster Geschäftstermin schon im Voraus erzeugt, oder das freie Gefühl, an einem Sommertag in den Schäfchenwolkenhimmel zu schauen.

 Rauslassen!

Das muss ja kein riesiger Gefühlsausbruch sein. Aber bevor du es runterschluckst, finde deinen persönlichen Ausdruck. Und wenn du möchtest, dann bekommt deine Umgebung auch etwas von deiner gefühlten Welt mit. Immerhin sind Gefühle doch die Würze in der Suppe des Lebens.

Und wenn du schon dabei bist, dann kannst du dich auch gleich noch freuen, dass du kein Roboter bist. Du bist ein emotionales Wesen! So ein Reichtum!

 

Ich wünsche Dir einen Tag erfüllt mit lebendigen Gefühlen – und viel Freude beim Ausleben.

Kay Sebastian Frohnert

 

 

Überfluss

Letztens wanderte ich mit einem Freund am Lech entlang. Der Lech hat viele Staustufen die durch den Regen der letzten Wochen randvoll sind. Das überschüssige Wasser donnerte nur so über die Stauwand. Beeindruckend!

Wir redeten beim Weitergehen noch eine Weile über die Kraft der Elemente. Über den Reichtum der Natur. Über den Überfluss, den Mutter Erde bereithält.

ÜBERFLUSS

Genau so, wie das überschüssige Wasser an der Staumauer, sind viele Dinge in unserem Leben überflüssig. Ich meine mit überflüssig, dass wir diese Sachen oder Handlungen im Moment nicht unbedingt benötigen. Manche überflüssigen Dinge machen uns Freude. Daraus machen wir manchmal sogar ein Hobby und sammeln sie. Manche überflüssigen Dinge behindern uns und sind uns im Weg. Das können Gegenstände, Handlungen und Gewohnheiten sein.

Manche sagen ja auch, wir leben in einer Überflussgesellschaft. Aber anscheinend geht viel von der Freude und Kraft die man bei all dem Überfluss erwarten könnte, an uns vorbei. Und das darf sich meiner Meinung nach ändern.

Der Überfluss an sich – also wenn wir etwas nicht unbedingt, notwendig, absolut brauchen – ist ein Anzeichen von Fülle. Das ist wie mit dem überlaufenden Wasser, es wird im Moment nicht gebraucht. Und wenn es weiter fließt, dann erzeugt es dieses kräftige Gefühl von überbordender Fülle. Ein Gefühl an dem wir uns erfreuen können. Und wenn der Überfluss Freude bringt, dann ist er nicht überflüssig.

Wenn wir das überfließende Wasser aufstauen wollen, dann geht dieses Reichtumserlebnis schnell verloren. Das Wasser bleibt im Stausee. Das können wir nur noch am Wasserstand ablesen. Das Wasser steht rum. Die ursprüngliche Kraft ist erst erlebbar, wenn das Wasser wieder fließt. Außerdem brauchen wir eine größere Staumauer, um mehr Wasser zu halten. Das kostet uns Kraft, Aufmerksamkeit und Lebenszeit.

Nur, weil mehr da ist, als du brauchst, musst du noch lange nicht alles nutzen.

Der Bankkaufmann in mir springt natürlich gerade im Quadrat . Der kennt dafür nur ein Wort: Verschwendung. Aber das Gefühl an der Staumauer beeindruckt auch diesen Teil meiner Persönlichkeit. Außerdem ist das Wasser ja nicht verloren, es kann an der nächsten Staustufe genutzt werden. Das befriedigt auch den Wirtschafter in mir. Ressourcen teilen ist sinnvoll. Dann haben mehr Menschen etwas davon.

In vielen Bereichen unserer Gesellschaft sehe ich die Bestrebung, alles nutzen zu müssen, was wir in die Hände kriegen. Aber wenn das Grundgefühl dabei die Angst ist, etwas zu „vergeuden“ oder zu „verlieren“, dann kannst du noch so effizient werden, du erzeugst kein reiches Lebensgefühl. Die Aufmerksamkeit liegt auf Mangel und Verlust. Kein Überfluss.

Aber darum geht es ja. Über-Fluss! Fluss! Fließen!

Mir fallen da viele Situationen ein, mit denen sich Überfluss erleben lässt.  Das kann ja auch ein kleines „Überflüsschen“ sein. Um das zu erleben, braucht es selten große Heldentaten. Du kannst zum Beispiel deinen Arbeitskollegen auf ein Bier einladen ohne eine Gegeneinladung zu erwarten. So lebt ihr beide für diesen Moment im Überfluss. Oder du kannst Freunden kleine Geschenke machen. Blumen, Postkarten, kleine Aufmerksamkeiten, etwas Gebasteltes. Überfluss ist ja zum Glück nicht auf die materielle Ebene beschränkt. Kreativität kann man auch gut teilen. Ein Gedicht, eine kleine Zeichnung, ein Lied, eine Fußmassage. Alles Dinge, mit denen sich Überfluss erleben lässt.

Vielleicht hast du Gegenstände, die du im Moment nicht dringend benötigst. Sachen die du nur ab und zu nutzt. Was könnte das sein? Mir fallen da spontan Bücher, Sportgeräte und Urlaubsausrüstung ein. Es gibt aber bestimmt noch mehr. Eine gute Möglichkeit diesen Überfluss in Aktion zu erleben ist: Teilen. Du kannst die Sachen zusammen mit anderen Menschen nutzen, so dass jeder seine Freude daran hat. Natürlich kannst du die Dinge auch verborgen oder verschenken.

Überfluss erlebt sich gut im Miteinander

So erzeugt dein Überfluss gleich noch ein reiches Gefühl in deiner Umgebung. Vielleicht hast Du ja noch ganz andere Ideen, wie du den Überfluss in deinem Leben erleben kannst. Aber denke daran:

Es gibt nur Eine, die das machen kann. Dich selbst!

Viel Spaß dabei.

 

 

Kröte und Schnecke

Kröten fressen Schnecken. So habe ich das gelernt und ich habe es sogar schon gesehen. Nun ja, neulich habe ich Folgendes erlebt:

Es regnete, wie schon seit Tagen. Gutes Sommerwetter, nicht so nach meinem Geschmack, aber für Schnecken und Kröten super. Also machte sich ein Schneckchen auf den Weg über unsere Terrasse zu ihren Lieblingsblättern. Aber dort saß Frau Kröte, ihre TODFEINDIN.

Ich dachte: „Nun kommt das Unvermeidbare. Das ist eben der Lauf der Natur.“

Aber die Schnecke kroch einfach weiter. Sie hat die Kröte nicht irgendwie spektakulär besiegt. Aber überwunden – und zwar im Sinne des Wortes! Gaaaanz langsam ist sie über die Kröte hinweg gekrochen. Geduldig und zielstrebig. Letztendlich kam sie sogar bei ihrem Ziel an: grüne Blätter! Das dauerte zwar ein Weilchen, aber es hat funktioniert. Ganz leise und unaufgeregt hat Schneckchen ihre Idee in die Tat umgesetzt.

Selbst, wenn unser Ziel nicht unbedingt die grünen Blätter sind. Vielleicht können wir etwas vom Schneckchen lernen. Geduld, Zielstrebigkeit und … Unbeirrbarkeit. Unser Schneckchen ließ sich nicht von der Kröte abhalten. Sie kroch weiter auf das Ziel ihrer Träume zu.

Was ist Dein Traum?         Wo sitzt Dir die Kröte im Wege?

Mach einfach weiter! Lass Dich nicht beirren!

 

Viel Erfolg beim Verwirklichen Deiner Träume!

Kay Sebastian Frohnert

 

 

Das Labyrinth des Lebens

Wenn Du aufmerksam durch ein Labyrinth gehst, dann fällt Dir Eines auf:

Selbst, wenn Du Dein Ziel klar im Blick behältst, Du weißt nicht immer, auf welchem Weg Du zu diesem Ziel gelangst. In einem klassischen Einweglabyrinth kommst Du zwar auf jeden Fall an Dein Ziel. Doch der Weg dorthin ist verschlungen.

Mit dem Labyrinth ist es, wie mit dem Leben. Selbst, wenn Dir Deine Wünsche und Ziele klar sind. Die Einflüsse, denen Du auf dem Weg begegnest, erkennst Du erst dann, wenn Du da bist. Du erfährst im Labyrinth das Wesen des Lebens.

 

Das Leben als Weg.

Nun ist unser Leben immerhin kein Einweglabyrinth. Es sind uns nie alle Fakten unserer aktuellen Situation bekannt. Und wenn wir noch so genau beobachten, unser Intellekt kann keine „sichere“ Analyse für unseren nächsten Schritt abgeben. Es wird immer wieder überraschende Wendungen geben. Der Weg durch das Labyrinth lässt uns „verstehen“, warum bei den Entscheidungen des Lebens die Intuition genauso wichtig ist, wie der Intellekt.

Intuition und Intellekt -  Seite an Seite

Wenn Du rückwärts durch ein Labyrinth gehst, dann ist das eine spannende Erfahrung. Da gehst Du also. Und Du achtest automatisch auf Deinen momentanen Schritt. Du siehst den Weg der hinter Dir liegt. Aber mehr als ein paar Schritte voraus, siehst Du selten.

Im Leben ist es ähnlich. Wir können uns an Erlebtes erinnern. Unsere Wahrnehmung erfasst den Moment. Aber unsere Zukunft bleibt offen. Vom Standpunkt der Wahrnehmung könnte man sagen: Wir gehen unseren Lebensweg rückwärts. Doch unseren aktuellen Schritt, den können wir beachten und lenken. Im Labyrinth und im Leben.

Der Schritt „hier und jetzt“ ist der Wichtige!

Die persönlichen Ziele im Blick behalten und auf den momentanen Schritt achten. Das kann Jede / Jeder von uns! Nicht nur im Labyrinth.

Viel Spaß bei Deinem nächsten Schritt.

 

Siehe auch:  www.kieselklang.net

 

 

Spaß am Bewegen

Selbst, wenn wir ernsthaft am Erlernen gesunder und bewusster Bewegungen arbeiten.

Selbst, wenn wir wissen, das Kampfkunst ein Weg der Persönlichkeitsentwicklung ist.

Selbst, wenn wir unser Leben bewusst gestalten.

Selbst, wenn uns tausende von Meistern den Weg geebnet haben.

 

Oder gerade deshalb.


 

Die größte Motivation im Chi Kempo ist der Spaß an der Bewegung!